Vor der Pause spielte das Oostgelders Symfonieorkest OGSO die Symphonie aus der neuen Welt von Antonín Dvořák, nach der Pause übernahm das MSO mit einem „Best of“ aus den beiden Carmen-Suiten von Georges Bizet, dem Walzer „Geschichten aus dem Wienerwald“ und der „Tritsch-Tratsch-Polka“ von Johann Strauß Sohn. Ein erster, vielumjubelter Höhepunkt war der feurige Csárdás von Vittorio Monti, fulminant gespielt vom künstlerischen Leiter des MSO, Daniel Auner. Grandioser Schlusspunkt des Konzerts war aber dann der von beiden Orchestern gemeinsam mit über 100 Musikern interpretierte Donauwalzer.
Mödlinger Symphonisches Orchester
Die Ballettmusik zu „Faust“ von Charles Gounod stammt aus seiner gleichnamigen Oper, die 1859 uraufgeführt wurde. Sie besteht aus mehreren charakteristischen Sätzen, die die dramatischen und emotionalen Höhepunkte der Oper unterstreichen. Die festliche und beschwingte Atmosphäre zeigt Gounods Talent für melodische Erfindungen und orchestrale Farben.
„Bis um 5 Uhr morgens erklangen Zigeunerweisen, jedermann war erschöpft außer der Geigerin und dem Komponisten. Dieser Abend gab den Anstoß zur Tzigane.“ (Beschreibung einer Soiree in Paris 1922, A. Orenstein). In seiner Zigeunerfantasie beansprucht Ravel die Geduld der Hörer zwar nur für zehn Minuten – gleichzeitig verlangt er unserer Solistin, Alexandra Tirsu, alles ab, während sie virtuos die Grenzen des physisch Möglichen auslotet.
Die „Carmen Suites No. 1 & 2“ von Georges Bizet basieren auf seiner berühmten Oper. Die Ouvertüre mit dem „Torero-Lied“, das am Ende der ersten Suite erklingt, wird traditionell für jeden Sieger eines Formel-1-Rennens gespielt und ist daher auch sehr vielen Menschen außerhalb der Klassikwelt bekannt. In der zweiten Suite ist die wohl schönste Melodie der Oper – die „Habanera“ der Carmen – zu hören.
Frühlingsgefühle, Liebe, Hoffnung und Erneuerung spiegeln sich in diesen Stücken wider und entfachen zauberhafte „Frühlingsträume“. Träumen Sie mit uns!
In der Ouvertüre zu Don Giovanni wird die Spannung der Oper schon meisterhaft vorweggenommen. Düstere und feierliche Passagen werden in raschem Wechsel kombiniert und setzen die Grundstimmung für das gesamte Opernwerk. Sie ist ein Paradebeispiel für Mozarts Fähigkeit, Musik als dramatisches Mittel zu nutzen.
In der Sinfonia concertante hören Sie vier Mitglieder unseres Orchesters als Solist*innen. Sie ist ein Meisterwerk der späten Klassik und vereint die Eleganz dieser Konzertform mit der Virtuosität der Bläser. Fesselnd ist der Dialog zwischen Oboe, Klarinette, Fagott, Horn und Orchester.
Die Sinfonie Nr. 7 d-Moll, op. 70 von Antonín Dvořák wurde 1885 komponiert und gilt als eines seiner bedeutendsten symphonischen Werke. Sie wurde stark von der Folklore und den romantischen Traditionen seiner Heimat beeinflusst, weist jedoch auch innovative und unkonventionelle Elemente auf. In dieser Musik werden ungestüme, dramatische Momente und tiefsinnige, nachdenkliche Passagen auf wunderbare Weise verbunden. Dvořáks 7. Sinfonie wurde bei ihrer Uraufführung in London sehr gefeiert und ist bis heute ein Klassiker des romantischen Repertoires.
Mit der Ouvertüre zu „Der Zigeunerbaron“, einer der größten Bühnenerfolge von Johann Strauss, eröffnen wir die diesjährigen Silvesterkonzerte. Sie kombiniert beschwingte Passagen mit melancholischen Klängen, inspiriert von ungarischen Melodien.
Als zweites Werk des Abends erklingt Antonín Dvořáks Cellokonzert – eines der bedeutendsten und beliebtesten Werke des Cellorepertoires. Dieses Meisterwerk gehört zu Dvořáks bekanntesten Kompositionen. Wir freuen uns, den 1. Solocellisten der Wiener Symphoniker, Christoph Stradner, als Solisten für dieses technisch anspruchsvolle Konzert gewonnen zu haben.
In der Pause stoßen wir mit einem Glas Sekt an, bevor uns herrliche Walzer und Polkas der Strauss-Dynastie sowie Vittorio Montis „Csárdás“ für Violine und Orchester erwarten. Unser künstlerischer Leiter wird dabei selbst als Solist an der Violine auftreten – ein besonderes Ereignis!