Mödlinger Symphonisches Orchester
Eingestimmt mit Aquarelo do Brasil von Ary Barroso bleiben wir zunächst in Südamerika und hören die temperamentvollen Klänge des Bandoneons, von Schlagwerk, Klavier und Streichorchester im Konzert Aconcagua des vor 20 Jahren verstorbenen Astor Piazzolla. Er selbst war ein Meister auf dem einem Akkordeon ähnlichen Instrument, seine Rhythmen erneuerten die Welt des Tango.
Dann aber lässt uns das Mödlinger Symphonische Orchester eintauchen in die Welt spannender Filme. Da darf allen voran der Komponist John Williams nicht fehlen. Wir hören seine eingängigen Melodien aus Star Wars, Jurassic Park und Indiana Jones, die zu Klassikern gewordene Musik aus Fluch der Karibik und Da Vinci Code, lassen uns von Harry Potter verzaubern und genießen einfach ein Feuerwerk von Highlights.
In Beethovens Festspiel „Ruinen von Athen“ erwacht die Göttin Athene nach Tausenden von Jahren und stellt zutiefst betrübt fest, dass von der nach ihr benannten Stadt nur mehr Ruinen übrig blieben, das hellenistische Reich längst untergegangenen ist.
An Vielseitigkeit war Johann Nepomuk Hummel kaum zu überbieten: Klaviervirtuose und -lehrer, Hofkapellmeister und Komponist, Schüler von Mozart und Salieri, mit Beethoven eng befreundet, Schöpfer von Klaviersonaten, Kammermusik, Opern und Messen. Und dennoch ist sein Name am engsten mit dem Konzert für Trompete und Orchester in Es-Dur verbunden – ein Werk für die Ewigkeit.
Felix Mendelssohn komponierte seine 1. Symphonie im Alter von 15 Jahren! Wiewohl noch der Wiener Klassik verbunden und mit mehrfachen Anklängen an Beethovens 5. Symphonie ist sie ein durchaus eigenständiges, überaus reizvolles Werk – für einen Fünfzehnjährigen eine großartige, die Zeiten überdauernde Leistung