Konzertreise nach Deutschland und Holland
Von 1. bis 6. Juli begab sich das Mödlinger Symphonische Orchester – wie bereits mehrfach in den vergangenen Jahren – wieder als Kulturbotschafter der Stadt Mödling auf Reisen. Diesmal ging es nach Deutschland und dann weiter nach Holland. In der wunderschönen nordbayrischen Stadt Würzburg gab es am Abend des 2. Juli ein erstes Konzert in der dortigen Waldorf-Schule. Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Doetinchem, einer holländischen Kleinstadt in der Nähe der deutschen Grenze. Dort wurde das Orchester von seinem Pendant aus der Region, dem Oostgelders Symfonieorkest (OGSO) erwartet und mit großer Gastfreundschaft empfangen. Am Freitag, 4. Juli gab es dann ein großes gemeinsames Festkonzert in der wunderschönen Georgiuskerk in Terborg. Diese Kirche wurde vor einigen Jahren an eine Eventagentur verkauft und wird heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt – sie hat aber dadurch nichts von ihrem spirituellen Charakter eingebüßt.
Vor der Pause spielte das OGSO die Symphonie aus der neuen Welt von Antonín Dvořák, nach der Pause übernahm das MSO mit einem „Best of“ aus den beiden Carmen-Suiten von Georges Bizet, dem Walzer „Geschichten aus dem Wienerwald“ und der „Tritsch-Tratsch-Polka“ von Johann Strauß Sohn. Ein erster, vielumjubelter Höhepunkt war der feurige Csárdás von Vittorio Monti, fulminant gespielt vom künstlerischen Leiter des MSO, Daniel Auner. Grandioser Schlusspunkt des Konzerts war aber dann der von beiden Orchestern gemeinsam mit über 100 Musikern interpretierte Donauwalzer. Unsere neuen holländischen Freunde haben uns auch ein tolles Rahmenprogramm organisiert – insbesondere der Besuch im Openluchtmuseum in der Nähe von Arnhem war ein großartiges Erlebnis.


Beim Abschied waren sich alle – österreichische wie holländische – Musiker einig in der Vorfreude auf den Gegenbesuch, der im Jahr 2027 in Mödling geplant ist.
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Gerhard Koch
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