Monumentale Töne
Programm
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Johannes BrahmsKlavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83
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Robert SchumannSymphonie Nr. 3 „Rheinische“ Es-Dur op. 97
Monumentale Töne sind die Stücke des vorliegenden Konzertprogrammes in mehrfacher Hinsicht. Beide sprengen den zu ihrer Zeit üblichen Rahmen: Brahms‘ 2. Klavierkonzert hat vier Sätze, Schumanns 3. Symphonie fünf Sätze. Beide, Schumann und Brahms, verfolgten ein Ziel, das sie mit vielen anderen Komponisten ihrer Zeit teilten: Aus dem Schatten des übermächtigen Genius Beethoven herauszutreten und auf eigenen Wegen Anerkennung zu finden. Von den Fesseln seiner Anstellung in Leipzig befreit übersiedelte Robert Schumann mit Clara zu einer neuen, reizvollen Aufgabe an den Rhein. Sein Glücksgefühl darüber war für seine Freunde spürbar. Deshalb nannten sie die dort innerhalb kürzester Zeit entstandene 3. Symphonie die „Rheinische“.
Brahms verfasste sein 2. Klavierkonzert 20 Jahre nach seinem ersten und verstand es, Soloinstrument und Orchester nicht wie üblich im Wettstreit einander gegenüber zu stellen, sondern sie zu einem symphonischen Ganzen zu verbinden. Der Kritiker Hanslick bezeichnete das Werk denn auch als Symphonie mit obligatem Klavier.
Lassen Sie sich im Konzert des MSO von zwei Monumenten der Musik überwältigen – oder auch „nur“ verzaubern!