Frühlingskonzert
Programm
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Gioachino RossiniOuvertüre zur Oper „Der Barbier von Sevilla“
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Wolfgang Amadeus MozartSinfonie nach der Serenade in D KV 320
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Ludwig van BeethovenSymphonie Nr. 2 in D-Dur, op. 36
Rossinis Ouvertüre zum „Barbier von Sevilla“ sprüht vor Witz, Tempo und Eleganz. Sie skizziert das turbulente Bühnengeschehen – voller List, Charme und unaufhaltsamer Energie. Mit humorvollen Pausen, überraschenden Kontrasten und Präzision bereitet sie das Publikum auf die Komödie vor.
Mozarts KV 320 ist die letzte Serenade, die er in seiner Heimatstadt geschrieben hat. Das Manuskript ist auf den 3. August 1779 datiert. Sie ist den Studenten der Universität Salzburg gewidmet, zur Feier des Studienabschlusses, bevor sie in ihre Heimat zurückkehrten.
In der Literatur wird die Entstehung der 2. Symphonie von Ludwig van Beethoven als ein wichtiges Zeugnis für die inneren Kämpfe Beethovens gewertet. Er komponierte das Werk, als seine beginnende Ertaubung deutlich wurde. Die überschäumend positive Aussage der Symphonie könnte eventuell damit erklärt werden, dass Beethoven die Hoffnung hatte, geheilt zu werden. An einen Freund schrieb er während der Arbeit – am 16. November 1801: „ich will dem schicksaal in den rachen greifen, ganz niederbeugen soll es mich gewiß nicht.“