Eine musikalische Ausstellung
Programm
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Jean SibeliusFinlandia op. 26
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Robert SchumannCellokonzert a-Moll op.129
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Maurice Ravel / Modest MussorgskyBilder einer Ausstellung
Ende ca. 21:15 Uhr
Jean Sibelius „Finlandia“ – seine wohl populärste Komposition – war 1899 Teil einer Aufführung „lebender Bilder aus der finnischen Vergangenheit und Mytho- logie“ im Schwedischen Theater in Helsinki. Sie etablierte sich rasch als Dokument des f innischen Nationalbewusstseins, gar als inoffizielle Nationalhymne. Die Beliebtheit und patriotisch-emotionale Bedeutung des Stücks ist in Finnland auch heute ungebrochen.
Ein Meisterwerk? Die Geister scheiden sich bei Robert Schumanns Cellokonzert. Dabei schrieb er es in einer Hochphase seines Lebens 1850. Als frischgebackener Musik- direktor war er gerade von Dresden nach Düsseldorf gezogen. Er schrieb es innerhalb von nur zwei Wochen. Das anspruchsvolle Stück lebt durch seine Intensität und Emotionalität und zeigt viel von Schumanns Charakter.
Modest Mussorgsky hat die „Bilder einer Ausstellung“ 1874 als Klavierzyklus komponiert. Zehn Teile der „Bilder einer Ausstellung“ beschreiben Bilder und Aquarelle des Malers und Architekten Viktor Hartmann – ein Freund des Komponisten. Den harten Klavierton Mussorgskys hat der Franzose Maurice Ravel orchestral zu verfeinern gesucht und das Stück mit vielen Klangfiguren genial erweitert. Variierte Zwischenspiele, sogenannte Promenaden, führen von Bild zu Bild. Am 19. Oktober 1922 erklang das jetzt verwandelte, farbintensive Stück in der Pariser Oper zum ersten Mal.